Fachliche Kompetenz im Außendienst wird überbewertet

Viele meiner Kunden sind sehr technisch orientierte Unternehmen. Produkte und Dienstleistungen sind komplex und häufig innovativ. Folglich müssen die Mitarbeiter im Vertrieb auch fachlich gut ausgebildet sein, um ihre Kunden bestens beraten zu können.

Dennoch zeigt sich immer wieder, dass die erfolgreichsten Außendienstmitarbeiter nicht automatisch auch die fachlich qualifiziertesten sein müssen. Wichtiger sind die soziale und emotionale Kompetenz. Ich kenne sogar Fälle, in denen eine “Über-Fachkompetenz” vom Mitarbeiter genutzt wird, Schwachstellen in sozialen oder emotionalen Bereichen zu verdecken.

Welche Konsequenzen hat das für Führung und Personalentwicklung? Lies den vollständigen Artikel »

Überschätzung der eigenen Fachkenntnisse

Interessanter Artikel im Harvard Business Manager 01/2013 über die Besetzung von Schlüsselpositionen im Unternehmen.

Tests bei Mitarbeitern im IT-Bereich haben gezeigt, dass sich gerade erfahrene Mitarbeiter mit langer Betriebszugehörigkeit bzgl. ihrer eigenen Fachkenntnisse überschätzen. Dies trifft besonders auf Führungskräfte in mittleren Ebenen zu. Dagegen sind sich Spezialisten durchaus den Grenzen ihres Wissens bewusst. Auch Führungskräfte auf einem höheren Hierarchielevel haben ein eher realistisches Bild von sich selbst. Sie sind es offensichtlich gewohnt, Experten zurate zu ziehen.

Meiner Erfahrung nach trifft das Phänomen “Selbstüberschätzung” bei Vertriebsmitarbeitern ebenfalls breit zu.

Lies den vollständigen Artikel »

Der Barhocker-Test

Bestehen Sie den Barhocker-Test?

Halten Sie sich den letzten Kontakt mit einem interessanten neuen Kunden vor Augen. Glauben Sie, dass dieser Kunde abends an der Bar von Ihnen erzählen würde? Und was würde er erzählen?

Wenn man sich diese Situation vor Augen hält, dann verzichtet man beim Kunden besser auf Sätze wie “Wir haben tolle Produkte!” oder “Bei uns werden Sie erstklassig beraten!”. Viel wichtiger ist, sich über echte Differenzierungschancen klar zu werden. Und diese gibt es oft nicht über das Produkt! Da müssen Sie dann selbst im B2B in die emotionale Werkzeugkiste greifen. Zum Beispiel, indem Sie immer wieder bewusst Verblüffungseffekte herbeiführen. Machen Sie es doch einmal anders als es der Kunden in Ihrer Branche und auch von Ihnen gewohnt ist. Bleiben Sie dabei aber dennoch authentisch! Lies den vollständigen Artikel »

Wer denkt an die Mitarbeiter im Vertrieb?

Kürzlich berichtete mir ein Verkaufsleiter, der in einer sehr großen deutschen Vertriebsorganisation regional 10 Außendienstmitarbeiter führt, von seiner persönlichen Demotivationsphase. Eigentlich wären es ja zwei Dinge, die ihm Motivation geben: das Geld muss stimmen, aber vor allem muss die Arbeit Spaß machen. Und zum Spaß einer Führungskraft gehört auch, inwieweit sie einbezogen wird in die sie betreffenden Entscheidungen bzw. welchen Verantwortungsbereich sie hat.

In diesem Unternehmen werden nun die Führungskräfte regelmäßig mit neuen Vorgaben konfrontiert, die dann auch einen direkten Einfluss auf Provisionszahlungen haben. Von “Zielvereinbarungen” im eigentlichen Wortsinn kann nicht die Rede sein. Die jeweils neue Regelung führt dazu, dass bei gleichem Gesamtergebnis durchaus relevante Einkommensrückgänge hingenommen werden müssen, wenn es nicht gelingt, bestimmte Produktbereiche zu pushen. Wie gesagt: trotz gleichem Gesamtergebnis! Lies den vollständigen Artikel »

Umfrageergebnis: nur 2/3 der Potenziale im Vertrieb werden genutzt!

Nur 2/3 aller Kunden mit dem “richtigen” Potenzial werden vom Vertrieb angesprochen! So ein Umfrageergebnis unter Führungskräften im Vertrieb, welches ich jetzt las. Warum aber bevorzugen Verkäufer in 1/3 der Fälle den Kontakt zu Kunden mit geringerem Potenzial?

Klar handelt es sich hierbei primär um ganz persönliche Gründe! Bei welchem Kunden fühle ich mich wohl, wo bin ich auf Augenhöhe? Vertrieb soll ja auch Spaß machen, da geht man lieber zu den angenehmeren Gesprächspartnern! Lies den vollständigen Artikel »

Hat gar nicht weh getan …!

Ich freue mich immer, wenn ich über wirkliche gelungene vertriebliche Leistungen berichten darf.

Vor ein paar Tagen hatte auf einer Veranstaltung in Hannover Frau Claudia Rinke, Geschäftsführerin von Schloms Umzüge, die Möglichkeit, sich in wenigen Minuten vorzustellen.

Ihr Einstieg war, dass man ja meistens mit Umzügen wenig Positives verbindet. Zumindest macht es viel Arbeit. Und manchmal geht auch was schief und zehrt damit an den Nerven. Lies den vollständigen Artikel »

Bitte den Wettbewerb nicht schlecht machen!

Kürzlich hatte ich einmal wieder den Fall, dass ein Geschäftsfreund in größerer Runde über eines seiner Projekte erzählte und sich dabei abfällig über den relevanten Wettbewerber äußerte. Zwar sollte dieses “augenzwinkernd” gemeint sein, aber die Tonalität war zu deutlich.

Das ist eine der absoluten “Todsünden” im Verkauf und Vertriebsleiter haben die unbedingte Pflicht, dieses selbst zu unterlassen bzw. dafür zu sorgen, dass ihren Mitarbeitern so etwas keinesfalls passiert! Lies den vollständigen Artikel »

Facebook – Nutzung für B2B-Vertrieb

Facebook entwickelt sich mehr und mehr auch als interessanter zusätzlicher Kommunikationskanal im B2B. Dann allerdings besonders, wenn die Zielgruppe “social-media-affin” ist!

Ich selbst nutze Facebook eher sporadisch, weil meine Ansprechpartner beim Kunden, nämlich Geschäftsführer und Vertriebsleiter mittelständischer Unternehmen im B2B, kaum Zeit haben, in Social Media zu surfen. Es ist eher die kommunikative Ergänzung, um etwas mehr über den Menschen Michael Sturhan preiszugeben.

Interessant ist die folgende Studie über die Wirksamkeit von Facebook-Postings: http://www.knallgrau.at/facebookcontentstudie/img/fb_studie_viknallgrau_infografik.png . Untersucht wurde die sog. Viralität, also die Anzahl von “Likes”, “Shares” und Kommentare.

Die bemerkenswerten Ergebnisse: Lies den vollständigen Artikel »

Chance vertan bei der Nachkaufbetreuung …

Kürzlich haben wir einen neuen Kühlschrank gekauft, bei einem bekannten Elektro-Händler ein Ausstellungsstück mit entsprechendem Nachlass. Bei der Anlieferung wies uns der Fahrer auf eine dicke Schramme an der Seite hin. Ob wir ihn dennoch haben wollten? Ein weiterer Nachlass wäre allerdings nicht drin, das hätte er schon besprochen. Tja, was hätten Sie gemacht? Wir wollten unser altes Teil gleich mitgeben, hatten schon alles ausgeräumt, hätten uns, weil Restposten, für ein komplett anderes Modell entscheiden müssen. Also haben wir die Ware angenommen.

Zwei Tage später rief eine durchaus freundliche Dame des Händlers an und fragte, ob denn alles gut gelaufen sei. Lies den vollständigen Artikel »

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.